Kambodscha

Temples of Angkor

8. März 2015

Die Tempelanlagen von Angkor sind wahrscheinlich die Hauptattraktionen Kambodschas. Dieses riesige Areal beherrbergt unzählige Tempel, (laut Wikipedia über 1000 Stück) welche zwischen dem 9. bis 15. Jahrhundert die Hauptstädte der Khmer waren.

Zu den Hochzeiten lebten hier ungefähr eine Millionen Menschen; eine unvorstellbare Zahl  in diesen Zeitaltern!

Wir erkundeten insgesamt drei Tage lang die Tempelanlagen von Angkor, allen voran hauptsächlich Angkor Wat und Angkor Thom, die größten und wahrscheinlich beeindruckendsten Tempel vom gesamten Areal.


Der Zutritt zu den Tempelanlagen kostet für einen Tag $20, für drei $40 und für eine Woche $60. Nicht gerade viel Geld wenn man bedenkt, dass man hier Zutritt zu wohl den bekanntesten Tempelanlagen der Welt bekommt!
Wir beschlossen uns drei Tage Zeit zu nehmen um die wichtigsten und schönsten Tempel in aller Ruhe besichtigen zu können.

Dazu mieteten wir uns Fahrräder, welche in Siem Reap schon für $1 / Tag zu haben sind und mit denen man dann in glühender Hitze durch die Gegend fahren kann.

In diesem Bericht haben wir die wesentlichsten Besichtigungen zusammengestellt:


Angkor Wat

Angkor14Angkor Wat ist der berühmteste Tempel und wohl einer der Hauptgründe, warum jährlich unzählige Besucher nach Siem Reap strömen. Außerdem ist Angkor Wat das größte religiöse Gebäude der Welt und das Nationalsymbol Kambodschas.

Der Tempel beeindruckt neben dem allgemein atemberaubenden Erscheinungsbild auch mit den unglaublich detaillierten Reliefs. Denn an jeder Ecke und an jedem Stein kann man beeindruckende Abbildungen von Apsaras, historischen Szenen oder anderen Mustern erkennen. Diese Überbleibsel lassen wahrscheinlich nur ahnen wie der Anblick zu Hochzeiten Angkor Wats gewesen sein musste!

Gerade deshalb kehrten wir in den drei Tagen immer wieder gerne zu Angkor Wat zurück. Jedes Mal wurde man von neuem beeindruckt!

Bei unserer Besichtigung hielten wir uns an den Tipp die Tempelanlagen lieber gegen Mittag oder wieder am späten Nachmittag zu besichtigen, da hier das Aufkommen am geringsten ist und man sogar nahezu den kompletten Menschenmengen entkommen kann.
Laut Erfahrungen sollte man entweder zwischen 7 – 9 Uhr, (nach Sonnenaufgang, wenn alle Tourigruppen frühstücken gehen) gegen 12 Uhr (Lunch) oder eben nach 16:30 Uhr Angkor Wat besichtigen.

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 An Tag 2 klingelte um 4 Uhr morgens der Wecker. Wir machten uns im Dunkeln auf um den Sonnenaufgang bei Angkor Wat beobachten zu können.
Auch wenn dafür hunderte Touristen aufstehen und mit allerlei Ausrüstung bewaffnet antanzen, es lohnt sich! Wir kamen um ca. kurz nach 5 Uhr an und waren eine der ersten – und hatten somit einen guten Platz um das Schauspiel zu beobachten.

Angkor11 Angkor12


Angkor Thom

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Etwas weiter nördlich von Angkor Wat liegt die Tempelstadt Angkor Thom. In dieser etwa 3 auf 3 Kilometer großen Anlage gibt es wiederrum einige Tempel zu besichtigen. Der wohl bekannteste ist der Tempel im Zentrum mit dem Namen Bayon.
Dieser ist vor allem für seine zahlreichen Steingesichter bekannt, die hier überall zu finden sind. Auch hier gibt es wieder unzählige Reliefs zu sehen.

Hier verbrachten wir den kompletten Nachmittag des ersten Tages. Unser Timing war wirklich gut, sodass wir auch hier fast „alleine“ waren!

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Ta Prohm

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Zu guter Letzt lässt sich Ta Prohm noch erwähnen. Diese Tempelanlage war unter Anderem die Kulisse von Lara Croft. Berühmt ist Ta Prohm jedoch auch durch die Würgefeigen, welche die Tempelruine einnehmen. Überall auf den Gebäuden sind riesige Würgefeigen gewachsen und bieten somit einen unglaublichen Anblick, wie die Natur Stück für Stück wieder hervorrückt.

Leider wurde hier bei unserem Besuch viel restauriert, sodass viele Tempel von Eisenstangen gestützt wurden und viel gehämmert wurde.

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Insgesamt gibt es noch unzählige weitere Tempel zu besichtigen. Wir erkundeten die Gegend mit dem Fahrrad und verbrachten einige Stunden auch in Siem Reap, sodass wir uns fast nur auf die größeren Tempel fokussierten. Zum Einen weil es große Strecken zu fahren sind und dies mit einem Drei – Gang – Stadtrad unglaublich lange braucht und auch deswegen weil diese Tempel durch vorgenommene Restaurationen am besten erhalten sind.

Es waren jedenfalls drei eindrucksvolle Tage! Wer jedoch viele Tempel besichtigen möchte, der sollte einige Strecken mit dem Tuk Tuk fahren und bei den „unbekannteren“ Tempeln anfangen. Denn was kann einen noch erstaunen, wenn man Angkor Wat und Bayon zuvor gesehen hat?

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