Neuseeland

Südinsel – Akaroa

6. November 2014

Unser Abendteuer Neuseeland konnte starten: Wir mieteten uns für 3 Wochen einen WickedCampers  um möglichst flexibel die Südinsel Neuseelands zu bereisen.
Da wir nur 3 Wochen in Neuseeland hatten, entschieden wir uns nur auf die Südinsel zu konzentrieren.
Diese soll durch ihre atemberaubende Landschaft und Natur schöner sein als die Nordinsel, das meinten mehrere Leute, die schon in der Vergangenheit Neuseeland bereisten.

Deshalb landeten wir am 15. Februar in Christchurch. Da wir um 00:00 Uhr in Melbourne los flogen und früh morgens landeten mussten wir noch ein wenig warten, bis wir unseren Camper in Empfang nehmen konnten.

Dann nahmen wir einen Bus in die Stadt. Man muss sagen dass Christchurch nicht eine sonderlich attraktive Stadt ist. So gesehen gibt es hier nichts, liegt vielleicht auch an dem schweren Erdbeben von 2011.
Wir hatten uns im Vorfeld noch keine Route festgelegt, weshalb wir relativ spontan entschieden wo wir als erstes hinfahren wollen. Und da es hier wie gesagt wirklich nichts zu sehen gab, war es auch eigentlich egal wohin, Hauptsache raus aus Christchurch.

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Unser Entschluss fiel dann auf Akaroa, das ziemlich nah an Christchurch liegt und somit noch am selben Tag erreicht werden konnte.
Um genau zu sein sind es ca. 80 Kilometer. Doch anders als in Deutschland oder Australien sind die Straßen in Neuseeland sehr sehr oft kurvig, mal gehts hoch, mal wieder runter. Für einen voll bepackten Camper wie unseren ist das natürlich ein großer Spaß und somit kämpften wir uns stellenweise ein wenig nach oben.
Doch man hat ja auch Zeit, somit machten wir ab und an immer mal kleine Fotopausen und fuhren ganz entspannt Richtung Akaroa. IMG_0102


Natürlich wollten wir mit dem Camper Geld für Übernachtungen sparen. Wir wussten jedoch noch nicht, ob wildcamping in oder um Akaroa erlaubt sei.
Dort angekommen stellten wir uns auf einen Parkplatz, auf dem erstaunlich viel anderer Camper standen. Dieser war direkt am See und bot einen schönen Ausblick. Hier könnte man im Sommer bestimmt richtig schön baden, da wir im Februar in Neuseeland waren stand jedoch schon der Winter vor der Tür und die Temperaturen waren etwas frischer, wenn die Sonne nicht schien.

Wir informierten uns am Parkplatz ob es erlaubt sei dort zu schlafen und bekamen positive Rückmeldung – dieses Problem wäre also schon einmal gelöst! Somit konnten wir am nächsten Tag einen Wanderausflug in die Berge dort planen.

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Der nächste Tag hätte wettertechnisch nicht besser starten können. Perfekte Bedingungen also um die Gegend ein bisschen zu Fuß zu erkunden.
Von Akaroa an gibt es diverse Wanderwege. Manche sind länger, manche kann man in ein paar Stunden ablaufen. Wir entschieden uns nicht gezielt für einen sondern liefen einfach mal drauf los in der Hoffnung tolle Ausblicke genießen zu können.
Der Weg führte uns ziemlich schnell raus aus dem Dorf und rein ins Gebirge. Beim Aufstieg hatte man dauernd einen lauten, schrillen Ton der Grillen im Ohr, von denen es hier anscheinend massig gab.

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Der Weg bot immer wieder geniale Ausblicke auf den See oder die Natur. Außer uns waren sonst auch kaum Menschen unterwegs, sodass wir fast für uns alleine wanderten.
Insgesamt dauerte der Aufstieg schon gute 2,5 Stunden aber es lohnte sich für den Ausblick den man bekam 🙂

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Wie immer beim Wandern ist der Abstieg auch das schlimmste. Und somit waren wir extrem froh, als wir endlich wieder am Camper ankamen.

Zurückblickend eines der besten Ausflüge in Neuseeland, die wir gemacht hatten!

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