Fidschi

Qamea Island

5. November 2014

Von Taveuni aus wurden wir mit einem Jeep an die Nordöstliche Küste gefahren. Dort ungefähr kann man nach Qamea übergesetzt werden.

Taveuni, die immerhin drittgrößte Insel, hat nicht viel Zivilisation. Wir haben eine Tankstelle an der Fähre gesehen, (die Fähre kommt 3 mal die Woche) sind durch ein Dorf und ein paar kleinere Siedlungen gefahren ansonsten gibt es außer Dschungel nicht viel.
Das Wetter war, mal wieder, beschissen. Wind und Nieselregen versprachen eine wundervolle Überfahrt, die immerhin ca. 15 Minuten dauern sollte.

Wir wurden mit einem kleinen Boot des Eco – Resorts abgeholt. Außer uns waren zwei andere Mädchen als Reisende dabei. Durch das Wetter der letzten Tage war die See relativ rau, somit hüpften wir munter mit dem kleinen Boot über Wellen, die stellenweise bis zu 2,5 Meter hoch waren. Es hätte noch mehr Spaß gemacht, hätte man nicht sein komplettes Hab und Gut in dem kleinen Holzboot untergebracht, aber was solls!
Alles ging gut und wir kamen vor dem Resort an, wo der Fahrer das Boot über die Korallen navigieren musste. Die Farben waren wirklich unbeschreiblich. Hier auf der kleinen Insel war das Riff noch bunter als auf Taveuni beispielsweise. Ein weiterer Grund könnte vielleicht auch das Rainbow Reef sein, dass genau in dieser Region Fidschis liegt und eines der atemberaubendsten sein soll.

Die Korallen sind zum Beispiel so dicht, dass man bei Ebbe überhaupt nicht zum Resort kommen kann bzw. auch nicht weg davon.

Als wir ausstiegen wurden wir freundlich begrüßt und durften unser kleines neues Zuhause beziehen. Das Wetter war bewölkt die Prognosen für die nächsten Tage jedoch waren zuversichtlich.

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Wir kamen mittags an und bekamen gleich das Lunch serviert. Das Essen allgemein auf Qamea war wirklich nett. Nachmittags gabs immer Kuchen oder kleine Snacks mit Kaffee oder Tee.
Die Duschen waren immer kalt und Strom gabs nur in der Lounge. Das war aber nicht weiter schlimm da es sowieso den ganzen Tag sehr warm war.
Allgemein war die Insel einfach total schön. Außer uns waren ungefähr 15 andere Besucher im Eco Resort, also war man so gut wie alleine! Der Strand war richtig schön und jeden Tag gab es diverse Ausflüge, die aber immer Geld kosteten, meistens um die 50 FJD.
Man konnte außerdem bei Flut kayaken oder schnorcheln, denn bei Ebbe war der Meeresspiegel zu nieder und es wäre unmöglich über den Korallen zu schwimmen.
Zudem gab es ungefähr einen Kilometer vor der Insel an der Brandung des Riffs einen Surfspot, da die Wellen dort immer um die 3 Meter hoch waren.

Da es nur so wenige Gäste gab waren die Abende in der Lounge immer sehr entspannt. Man hat zu Abend gegessen und sich anschließend zum Kava trinken versammelt, das die Einheimischen mal wieder mit Gitarre, Ukulele und Gesang begleiteten. Also wirklich extrem entspannend!

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Die meiste Zeit verbrachten wir mit relaxen, mit was auch sonst. Wir legten uns an den Strand und genossen die paradiesischen Umstände, die Qamea zu bieten hatte.
An sich waren wir tagsüber auch immer komplett alleine auf der Insel. Die Besucher, die alle etwas älter waren, unternahmen tagsüber immer Ausflüge auf Taveuni um sich dort ein paar Dinge anzuschauen.
Wir als Backpacker konnten und wollten uns die täglichen Ausflüge nicht unbedingt leisten. Denn an sich war der Aufenthalt auf Qamea schon teuer. 60 FJD zahlte man jeden Tag für das Essen, sprich das Frühstück, Mittag- und Abendessen. Das ist okay wenn man bedenkt, dass alles auf die Insel gebracht werden muss und man auch immer frisch zubereitete Sachen aufgetischt bekommt.
Denn auch auf dem Festland zahlt man für ein Hauptessen gut und gerne zwischen 15 und 25 FJD.
Außer dem Frühstück hatten wir auch nichts daran auszusetzen. Das war für den Preis nämlich etwas mager, es gab Müsli und Früchte, nicht gerade viel Auswahl wenn man bedenkt, dass man 20 FJD umgerechnet pro Essen bezahlt.

An einem Tag gingen wir mit der Gruppe zu einem Schnorchelausflug. Dieser führte uns an die Westseite der Insel, nahe dem anderen Resort. Hier gab es die ganze Palette der bunten Korallen zu sehen und viele Fische. Das Wasser war extrem klar, sodass man ohne Probleme mindestens 30 Meter weit sehen konnte.

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Im Endeffekt kann man sagen, dass wir gerne ein wenig länger geblieben wären. Doch Budgetmäßig und auch zeitlich gesehen reichten die 5 Tage auf Qamea vollkommen aus.
Wir genossen nochmals die letzten Stunden am Strand bevor es dann gegen Mittag, wenn Flut sein sollte, zurück ging.
Zurück gings wieder mit dem Boot. Das Wetter auf Qamea war durchgehend gut. Doch kaum auf Taveuni angekommen fing es wieder an zu regnen. Wir wurden dort wieder mit einem Jeep abgeholt und zurück zum Maravu Hostel gefahren, wo wir noch eine Nacht blieben damit wir am nächsten Morgen die Fähre Richtung Savu Savu und schließlich zu den Locals bekommen können – kurzum ein langer, langer Weg!

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