Kambodscha

Koh Rong Island

25. Februar 2015

Da wir in Vietnam und den Philippinen die meiste Zeit ein Doppelzimmer hatten, bekamen wir mal wieder Lust, ein paar Nächte in einem Dorm zu verbringen.
Unser Tuk Tuk Fahrer brachte uns zum Utopia Hostel am Serendipity Beach, wo der Großteil der Restaurants Bars und Hostels war.
Eigentlich hat uns Sihanoukville richtig gut gefallen und es war mal wieder eine angenehme Abwechslung nichts weiter am Tag zu tun wie sich an den Strand zu legen, essen zu gehen und ein paar Bier zu trinken.
Doch schnell merkten wir dass die Musik in den Bars leider immer etwas zu kurz kommt und auch nicht der Grund zum Feiern gehen an sich darstellt, denn den meisten Backpackern geht’s entweder um den Alkohol oder um die Frauen.. Aber das sollte von Südostasien ja auch bekannt sein!

Außerdem war unser Hostel auch nicht so der Hit. Es war zwar cool mal wieder in einem Dorm zu sein, jedoch war der Rest vom Hostel ziemlich schäbig, außer die Bar war abends echt ein guter Platz für ein paar Bier.
Wir befanden uns im „VIP – Dorm“, welcher mit $3 billiger ist als der Normale ($2, der war leider schon voll). Der VIP unterscheidet sich eigentlich nur darin, dass es zu den Fans noch eine Klimaanlage gibt. Insgesamt waren ungefähr 25 Leute im Schlafsaal und es gab eine kleine Klimaanlage von der man leider nichts zu spüren bekam. Die gesamten Toiletten waren die meiste Zeit entweder verstopft, verschmutzt oder das Wasser ging nicht.
Naja, das Hostelabenteuer war dennoch ganz amüsant und ganz gut schlafen konnte man wenigstens auch! Immerhin hatte sich keiner in unserem Dormroom übergeben und trotz Doppelbetten blieben die Nächte zumindest Geräusch mäßig ereignislos.


Am dritten Tag nahmen wir die Fähre nach Koh Rong. Von dieser Insel hört man immer wieder verschiedenes, mal unglaublich Gutes und dann bloß wieder ungefähr „fahr da nicht hin, alles ist dreckig und überall sind Ratten!“

Wenn man ankommt findet man nichts weiter wie eine Ansammlung von Bars, Cafés, Hostels und Guesthouses direkt am Strand.
Da sich das ganze Getummel abends direkt dort in den Bars abspielt beschlossen wir etwas weiter „außerhalb“ ein Guesthouse zu suchen, die erstens somit billiger und zweites ruhiger gelegen sind.

Die Sonne brannte förmlich, es hatte gefühlte 40 Grad und wir stampften mit unseren Backpacks durch den Sand. Zum Glück wurden wir nach wenigen Minuten schnell fündig und konnten in ein kleines Guesthouse am Hang gelegen einchecken.

Koh Rong 6 Koh Rong 4
Strand von Koh Tui, dem Hauptort auf Koh Rong


Koh Rong ist eine komplett Auto- und Motorbike freie Insel. Hier gibt’s nur den Strand, an dem sich jegliche Bars und Cafés reihen, die fast alle „happy“ Cookies und Brownies verkaufen und an so ziemlich jeder Ecke riecht es nach Gras. Mit dieser Information sollte jedem klar sein, was man unter „happy“ versteht!

Koh Rong 5


Am ersten Tag machten wir uns gleich auf zum Long Beach. Wir hörten zwar dass dieser Strand schön sein soll, jedoch hatten wir keine großen Erwartungen, da auf Bildern auch vollkommen durchschnittliche Strände schön aussehen können.
Man erreicht Long Beach durch einen 45 Minütigen Pfad durch den Dschungel. Hier muss erst hinauf, dann herab geklettert werden. Überall kann man die riesengroßen Bäume mit Lianen bewundern und mit etwas Glück sieht man sogar Affen.
Als wir dann endlich ankamen waren wir jedoch vollkommen überwältigt: Türkisfarbenes Wasser und richtig weißer, feiner Sand; so stellt man sich einen Traumstrand vor!

Auch den zweiten Tag verbrachten wir hier und nahmen die Strapazen in Anspruch, welcher der Pfad durch den Dschungel in der Hitze Kambodschas mit sich bringt.

 Koh Rong 3 Koh Rong 2Long Beach, Koh Rong


Auch wenn Koh Rong vor allem für Party bekannt ist lässt es sich hier wunderbar entspannen. Vor allem der Long Beach ist riesig, sodass sich alles sehr verläuft und man die Ruhe genießen kann. Die Preise für Alkohol und Essen sind sogar fast indentisch mit denen auf dem Festland und somit ist die Verpflegung dort auch extrem günstig. Uns jedenfalls hat Koh Rong sehr gefallen und wir hätten auch einige Tage länger hier verbringen können!

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