Iran

Iran Teil 2: Isfahan

15. Juni 2015

Bei einem Spaziergang durch Isfahan gibt es vieles zu bestaunen. Es war eine der schönsten Städte, die wir auf unserer Reise im Iran gesehen haben. Schnell stellte man auch fest, dass man hier nicht alleine als Tourist ist. Man könnte sagen, dass Isfahan die Touristenhochburg Irans ist.

You want to see my rugs? I have rug shop right here!“

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Denn der Tourismus erlebt im Iran momentan einen Boom; etwa 200 Prozent mehr Touristen als noch im Vorjahr. Das führt dazu, dass in der Hochsaison die Kapazitäten der Hotels ziemlich knapp werden können. Vor allem in Isfahan, denn kaum ein Besucher lässt diese Kulturstätte aus.

Isfahan ist die einzige Stadt auf der man Worte wie „You want to see my rugs? I have rug shop right here! Come inside and drink tea, just look!“ zu hören bekommt. Dennoch zählt Isfahan zu den Highlights unserer Reise.

Der Imam – Square ist wohl der Ort, um den sich hier alles dreht. Hier stehen auch zwei der vielen, atemberaubenden Sehenswürdigkeiten der Stadt; die Masjed-e Shah Moschee und die Masjed-e Sheikh Lotfollah, beide unglaubliche Moscheen mit einem gigantischen Ausmaß und wunderschönen Kuppeln – es gibt wohl keine schöneren Moscheen im Iran.

Vor allem in der Masjed-e Sheikh Lotfollah kann man die vielen Mosaike und Ornamente bewundern, vor allem in den Morgenstunden ist ein Besuch lohnenswert.

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Shopping im Basar

Natürlich darf auch ein Basar in keiner iranischen Stadt fehlen. Nördlich des Squares grenzt der Bazar-e Bozorg. Dieser Basar ist einer der größten im Iran und zudem schon sehr alt. Hier findet man unzählige, auf Touristen ausgelegte, Souvenirshops. Doch auch die Iraner kommen gerne nach Isfahan, um für ihren Bedarf im riesigen Basar zu shoppen. Denn in den vielen, verwinkelten Straßen des riesigen Basares findet man so ziemlich alles, was man sucht.

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Picknickkultur

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Gegen Abend lohnt sich dann ein erneuter Abstecher am Imam Square, denn dann erwachen die Brunnen zum Leben und um sie versammeln sich viele iranische Familien zum Picknick, Volleyball spielen oder tratschen.

Vor allem an nationalen Feiertagen ist hier die Hölle los, man könnte fast meinen es gäbe ein riesiges Straßenfest: Suppe und Säfte werden umsonst ausgeteilt, die Jugend düst mit Motorrädern durch die Straßen und jung und alt sitzen beisammen und genießen die Abendstunden.

Nach Sonnenuntergang lädt die Promenade am Fluss zum verweilen ein. Hier kann man unter Anderem die schönen Brücken bewundern. Vor allem nachts sind diese toll beleuchtet, die definitiv Schönste von allen ist die Hat i pol Brücke ganz im Osten.


Teepause

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Isfahan macht außerdem den Eindruck, ziemlich wohlhabend zu sein. In den kleinen Gassen des armenischen Viertels lassen sich viele kleine, nette, geschmackvoll eingerichtete Cafés finden.

Doch die absolute Empfehlung ist das Abbasi Hotel Teahouse im Innenhof des gleichnamigen Hotels gelegen. Das traditionelle Gebäude ist eines der teuersten Hotels Irans. Der Tee ist jedoch erschwinglich und vor allem die Atmosphäre entschädigt den etwas höheren Preis.

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