Australien

3–Tages–Tour auf Fraser Island

7. November 2014

Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt, ist wohl eine der Hauptattraktionen der Ostküste und gehört auf alle Fälle zu den „must do’s“ in Australien.
Ein Geheimtipp ist Fraser lange nicht, doch vielleicht dieser kleine Artikel.

Groupon war eine meiner Lieblingswebsites in Australien. Überall wurde mit Angeboten gelockt. Ob Open Water Tauchkurse für $150 oder Restaurantbesuche für wenig Geld – hier gibt es so ziemlich alles.


Der Deal

Dort entdeckten wir eine 3 Tages und 2 Nächte Frasertour für $180. Darin enthalten waren das Camp mit warmen Duschen und Toiletten (kein Standard auf Fraser), Fahren mit einem 4WD und die ganze Palette der Sehenswürdigkeiten.


Das Camp
Leider habe ich keine Bilder gemacht, jedoch kann ich nur positives über das Camp berichten. Es verfügt über genügend Zelte in denen bis zu 4 Personen schlafen können.
Außerdem gibt es eine Küche mit BBQ und eine Lagerfeuerstelle an der man abends gemütlich zusammensitzen kann.
Die Sanitäranlagen befinden sich ungefähr 50 Meter entfernt und beinhalten endlos warmes Wasser und Toiletten.
Man kann sich also überhaupt nicht beklagen!


Bericht

Los ging’s in Rainbow Beach bei Pippies Beachhouse. Brett war unser Guide und sollte uns die nächsten Tage über Fraser begleiten.
Insgesamt waren wir 3 Gruppen, zwei davon durften im eigenen 4WD Brett hinterherfahren. Die Anderen saßen bei Brett im Auto und hatten die Möglichkeit durch zu wechseln, damit jeder der mochte mal fahren konnte.

An diesem Tag besuchten wir nur Lake Wabby, ein kleiner See ziemlich am Anfang und das Schiffswrack, das ziemlich bekannt ist. Das Wetter war am ersten Tag nicht wirklich gut, doch Brett versicherte uns dass dieses die nächsten Tage viel viel besser werden sollte.

Ansonsten besuchten wir noch einen anderen See, den Namen habe ich allerdings vergessen. Das Wasser des See’s ist ein wenig orange und soll wirklich gesund für die Haut sein.

Abends setzten wir uns alle nach dem Abendessen ans Lagerfeuer und tranken zusammen. Vor allem Brett sorgte für ein richtig entspanntes Klima!

IMG_2977-001 Lake Wabby


Der zweite Tag begann auch mit wolkenlosem Himmel. Wir fuhren morgens nach dem Frühstück im Camp los um möglichst früh die Champagne Pools zu erreichen.

Diese kleinen „Pools“ wurden früher von den Einheimischen nahezu „erbaut“, da diese alle Steine am Grund aufsammelten um eine Art Becken zu schaffen. Dieses füllte sich bei Flut dann mit Fischen und anderen Meerestieren, bei Ebbe waren diese im Pool gefangen und somit leichte Beute.
Der Name kommt daher, weil das hereinströmende Meerwasser wie Champagner schäumt.

Angekommen bei diesen Pools waren wir (noch) komplett alleine, da unser Guide Brett genau wusste wann normalerweise die ersten Touristen kommen.

IMG_3006 IMG_3016 - Arbeitskopie 2 IMG_3018


Weiter ging’s zu Indian Heads, nicht weit entfernt von den Champagne Pools. Die Felsformation ist der östlichste Punkt der Insel und bildet eine Ausnahme zu der aus sonst ausschließlich aus Sand bestehenden Insel.
Von hier aus kann man wunderbar auf den Meeresgrund schauen und sogar Haie, Delfine oder Rochen beobachten. Beim Aufstieg hat man sogar Wale gesehen.

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Anschließend fuhren wir zu der nächsten Attraktion, die sich Wolli Creek nannte. Dieser kleine Bach fließt aus einer Quelle herunter und man kann sich mit Schwimmreifen in den Creek hineinsetzen und sich bis herunter an den Strand treiben lassen.

Am Abend fuhren wir, da wir eine kleinere Gruppe waren, zur Westseite der Insel. Brett meinte, dass er der einzige wäre, der diese Tour anbietet und auch nur dann, wenn seine Gruppen klein genug sind. Von hier aus kann man einen wirklich schönen Sonnenuntergang beobachten!

IMG_3030 GOPR1439-001


Am letzten Tag stand noch der Lake McKenzie an, wahrscheinlich eines der schönsten Dinge auf Fraser Island.
Dieser See war für die Aborigines mal nahezu heilig. Sie versammelten sich hier, wenn es Dinge zu besprechen gab.
In der Tat hat der See wirklich etwas besonderes. Er besteht komplett aus Regenwasser und der Sand der dort vorzufinden ist ist die feinste die es gibt.
Das Wasser im See ist extrem klar, sodass man meterweit sehen kann. Zudem ist es extrem kalt! Trotzdem sollte man es ausnutzen, in diesem See baden zu können.

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Fazit

Natürlich kann ich nur von Pippies Tour berichten, doch diese hat mich komplett überzeugt. Vom Guide über das Hostel über das Camp auf Fraser und den Aktivitäten kann man nur Gutes sagen.
Auf jeden Fall eine Empfehlung wert! Und für den Preis, den man über Groupon bezahlt ist es zudem unschlagbar!

Wenn ihr zeitlich die Möglichkeit habt versucht auf jeden Fall eine solche Tour einzuplanen. Es gibt zudem auch Ein – Tages – Touren, jedoch sind 3 Tage schon echt knapp, dann will ich nicht wissen wie die 1 – Tages – Touren ablaufen.

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