Philippinen Tipps

BUDGET BREAKDOWN: Philippinen

30. Januar 2015

Die Philippinen werden von Südostasienreisenden gerne übersehen. Daher wird das Land noch nicht von Tausenden Touristen überrollt. Insgesamt verbrachten wir knapp 40 Tage hier; lernten die freundlichsten Menschen kennen und sahen atemberaubende Strände. Es ist ein Land, welches wir auf jeden Fall wieder besuchen werden.

Insgesamt hatten wir für unsere Reise 2092€ ausgegeben, das sind 1046€ pro Person und auf 39 Tage gerechnet knapp 27€ pro Tag.

Damit fallen die Philippinen, vergleichsweise zu den meisten Ländern in Asien, in eine etwas teurere Kategorie.
Wir müssen jedoch auch festhalten, dass wir um Weihnachten dort waren und insgesamt fünf Inlandsflüge buchten.

Die Route war wiefolgt: Manila – Palawan – Cebu – Bohol – Siargao – Cebu – Manila

Nachfolgende Kosten belaufen sich jeweils auf unsere gemeinsamen Kosten, sprich die Kosten für zwei Personen.


Unterkunft: 427€ (10,94€ / Tag)

Ein simples Doppelzimmer kostet auf den Philippinen ca. 15-20 Euro. Das kann bei diesem Preis von einfacher Absteige bis hin zu schönem Resort variieren. Dormrooms sind kaum zu finden, da Philippinen doch eher ein Urlaubsziel als ein Backpackingland ist, was für junge Alleinreisende nicht gerade von Vorteil ist. Gelegentlich kann man sogenannte Homestays finden (d.h. eine Familie bietet einige Räume für Reisende an, schläft und wohnt aber im selben Haus). Diese sind meist etwas günstiger, ca. 15 Euro für 2 Personen.

Wir haben von 39 Nächten auf den Philippinen 11 mit Couchsurfing verbracht und bei 3 verschiedenen Familien geschlafen.
Also haben wir nur 24 Nächte für eine Unterkunft bezahlt. Im Schnitt gaben wir dafür 17,80€ pro Nacht aus.


Verpflegung: 358€ (9,20€ / Tag)
Auch auf den Philippinen findet man Straßenstände die (mehr oder weniger lecker aussehendes) Essen anbieten. Filipinos scheinen puren Reis und frittiertes Hähnchen mit Knochen und allem drum und dran am liebsten zu essen – von jeglicher Soße fehlt jede Spur. Dies bekommt man schon ab 50cent – 1,50 Euro. Doch nach einer Woche muss eben Abwechslung her und man steuert auf Restaurants zu, hier kostet ein Hauptgericht ungefähr 3-6 Euro. Alkohol ist günstig, vor allem der lokale Rum (1,50 Euro für eine 1-Liter-Flasche). Bier bekommt man ab 50 Cent.


Transport: 770€, davon 570€ für Inlandsflüge (19,70€ / Tag)

Leider ist auf den Philippinen der öffentliche Transport katastrophal, vor Allem in Großstädten wie Manila. Um irgendwo hin zu gelangen muss man in 3 verschiedene Jeepneys steigen, anschließend folgt eine kurze Zugfahrt, dann wieder ein Jeepney und zum Schluss noch eine Haltestelle mit dem Bus. Zwar sind die Einzelfahrten extrem günstig, sie summieren sich aber. In ländlicheren Gegenden ist man auf Habal-Habals angewiesen: Motorroller. Sicherheit interessiert hier Niemanden und man findet sich nicht selten zu zweit, inkl. Backpacks, hinter einem Fahrer, der bei heftigstem Regen und schlechtester Sicht trotzdem fährt wie ein Irrer.
Da hilft nur Augen zu und hoffen, dass alles gut geht (Immerhin kommen auf 100.000 Philippinos 9,1 Verkehrstote!).

Was unsere Ausgaben gewaltig in die Höhe getrieben hat, waren die Inlandsflüge. Wir waren um Weihnachten und Neujahr dort, die Flüge kosteten damals leider das Dreifache vom normalen Preis. Insgesamt hatten wir 5 Inlandsflüge kurzfristig gebucht.

Ohne Inlandsflüge hätte uns der lokale Transport 5,12€ / Tag gekostet.


Aktivitäten und Touren: 340€ (8,70€ / Tag)

Obwohl wir mehrere Bootstouren gemacht haben, Surfen, Tauchen und Schnorcheln waren und uns mehrmals Motorroller ausgeliehen haben sind wir relativ günstig bei den Aktivitäten weggekommen. Für 2 Tauchgänge bei Panglao haben wir 40 Euro bezahlt, Schnorcheln mit Walhaien hat uns 20 Euro p.p. gekostet und eine Tages-Bootstour kostete ungefähr 20 Euro inklusive Mittagessen.


Sonstiges: 170€ (4,35€ / Tag)
In diese Kategorie fallen alle sonstigen Kosten, z.b. die Visumsverlängerung (kostenloses Visa on arrival ist nur für 30 Tage gültig, Verlängerung kostet 60 Euro), diverse Klamotten und Mitbringsel, Reperaturen für geliehene Motorroller, …


Wie erstellen wir unsere Kostenübersichten?
Jegliche Kosten tragen wir in die App Trail Wallet (für iPhone) ein. Diese ist kostenpflichtig aber auf jeden Fall eine clevere Investition. Nach Testen diverser kostenloser Apps zuvor bietet diese App einfach alles, was essentiell zur Kostenüberwachung ist.
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