Nepal Tipps

GUIDE: Annapurna Circuit Trek

11. April 2015

Der Annapurna Circuit gilt zu recht als eine der schönsten Trekkingrouten weltweit. Wir haben die knapp 300Km im März diesen Jahres bestritten und waren sofort hin und weg von der grandiosen Landschaft, den friedlichen Dörfern und ihren freundlichen Bewohnern.

Hier findest du alles was du zur Vorbereitung des Treks wissen musst. Wir hoffen wir können dir damit ein wenig helfen!

Zu unserem ausführlichen Erfahrungsbericht und den schönsten Fotos gelangst du hier!

 


1. Route:

Der Original-Trek verläuft von Bulbhule nach Ghandruk, gegen den Uhrzeigersinn um das Massiv herum. Der Startpunkt des Treks, Bhulbhule, ist in 6h mit dem Bus (400RS) von Kathmandu aus über Besi Sahar zu erreichen. Ab Kimche bei Ghandruk kann man nach dem Trek mit dem Bus nach Pokhara fahren (400RS). Wer mehr Zeit hat kann den Annapurna-Basecamp-Trek ab Tadapani anhängen. Der Original-Trek ist durch ein rot-weißes Symbol, welches man auf Steinen, Schildern und Baumstämmen findet, gekennzeichnet.

Ein TIMG_7818eil des Treks ist seit einigen Jahren mit einem Jeep-Track ausgebaut. Man liest viel schlechtes über die „Straße“ und auch wir hatten in Erwägung gezogen einen anderen Trek zu gehen, da der Circuit nun angeblich nicht mehr so schön sei. Allerdings fanden wir die Straße nicht wirklich störend, im Gegenteil: Seitdem sie existiert führen zahlreiche, viel schönere Alternativtreks auf der anderen Flussseite entlang. Die Abschnitte, die auf der Straße gelaufen werden sind nur kurz (bis auf die komplette Tagesetappe Muktinath – Jomsom) und wenn es hoch kommt begegnet man ein mal in der Stunde einem Jeep oder Bus.

Zudem gibt es einen Flugplatz in Jomsom, von wo aus man nach Pokhara fliegen kann, was gefühlt 90% der Trekker ausnutzen und somit auf das letzte Drittel der Route verzichten.

Wir können nur empfehlen den gesamten Trek zu gehen, da auch nach Jomsom noch einige entzückende Dörfer und wunderschöne Landschaften kommen!

 

Unsere Streckenabschnitte:

Tag 1: Bhulbhule – Jagat (7-8h)Annapurna 06

Tag 2: Jagat – Bagarchap (8h)

Tag 3: Bagarchap – Chame (6h)

Tag 4: Chame – Upper Pisang (6h)

Tag 5: Upper Pisang – Nawal (5h)

Tag 6: Nawal – Manang (3h)

Tag 7: Akklimatisationstag in ManangAnnapurna G219

Tag 8: Manang – Ledar (6-7h)

Tag 9: Ledar – High Camp (4-5h)

Tag 10: High Camp – Thorong La Pass – Muktinath (9h)

Tag 11: Muktinath – Jomsom (8h)

Tag 12: Jomsom – Marpha (0,5h/Restday)

Tag 13: Marpha – Kalopani (7h)Annapurna G428

Tag 14: Kalopani – Tatopani (10h)

Tag 15: Tatopani – Ghorepani (9h)

Tag 16: Ghorepani – Tadapani (4h)

Tag 17: Tadapani – Ghandruk (2h)

Tag 18: Ghandruk – Bus nach Pokhara

Zu unserem ausführlichen Erfahrungsbericht und den schönsten Fotos gelangst du hier!


2. Beste Reisezeit:

Die Hauptsaison am Annapurnamassiv ist Oktober/November, danach folgt Ende März/April. Der Rest des Jahres ist nicht optimal fürs Trekken geeignet, da man sonst entweder durch meterhohen Schnee stapfen muss oder in den Sommermonsun gerät (Allerdings haben wir auch Geschichten von Trekkern gehört, die mitte Juni noch super Wetter hatten!).

Als Individualtrekker ohne Guide ist es optimal im März/April zu trekken, denn:

  • Die Sicht ist klar
  • Es sind nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige andere Trekker unterwegs. Man hat meistens seine Ruhe während man läuft, kann sich aber abends bei einem heißen Tee mit genügend anderen Trekkern unterhalten
  • Es gibt keine Konkurrenz um Unterkünfte. In der Hauptsaison reservieren die Gruppen und Guides Zimmer vor oder lassen die Porter vorausrennen. Individualtrekker haben somit den Stress rechtszeitig am Zielort anzukommen um ein freies Zimmer zu ergattern. Vor Allem kurz vor dem Pass sind die Übernachtungsmöglichkeiten begrenzt.
  • Es ist billiger. Da im Frühjahr die Guesthouses teilweise leer sind, müssen sie um Gäste kämpfen und man kann mit den Besitzern Deals aushandeln (siehe Rubrik Unterkunft)

Während dieser Zeit hatten wir tagsüber Temperaturen bis zu 25 Grad, nachts bis zu -20 Grad. Insgesamt hatten wir 2 Regentage, 1 Schneetag, ein paar bewölkte Tage und ansonsten ausschließlich gutes Wetter.


3. TIMS/ Permit

Jeder Trekker, der in der Annapurna Region trekken möchte benötigt ein Permit (2000RS) sowie eine TIMS-Card (2015RS). Beides ist in Kathmandu (Nepal Tourism Board) oder Pokhara zu holen. Es sind 2 Passbilder mitzubringen. Entlang des Treks stößt man immer mal wieder auf Tourist Checkposts, wo man beides vorzeigen muss.


4. Gepäck

 

Unsere Packliste:Annapurna G209

  • 5-7 mal Unterwäsche
  • 1 lange Hose/Leggins zum Trekken
  • 1 lange, warme, wasserdichte Trekkinghose (1500RS)
  • Thermounterwäsche (1500RS)
  • 1-2 Funktionsshirts kurzärmelig (je 400RS)
  • langes Fleece
  • Daunenjacke (2000RS)
  • langärmeliges Oberteil für Nachmittage/ NachtsAnnapurna G09
  • Schal, Handschuhe, Mütze (je 300-500RS)
  • 3-4 Paar Trekkingsocken(je 300RS)
  • 1 Paar gut eingelaufene Wanderschuhe, am besten knöchelhoch
  • Flip Flops
  • Regenjacke
  • Schlafsack bis zu -20 Grad (haben wir ausgeliehen, jeweils 50 RS/Tag)
  • Handtuch
  • Kulturbeutel
  • Wassertabletten zum Filtern (250RS)Annapurna G08
  • Wanderstöcke (600RP ein Paar)
  • Crampons (Steigeisen, 1000RS)
  • Stirnlampe+Batterie (500RS)
  • wasserdichter Cape für den Rucksack
  • evtl. Solarakku für Handy/Kamera
  • 2x 1L Trinkflaschen (je 250RS)
  • 2 Rollen Klopapier/Taschentücher
  • Reiseapotheke
  • Buch/Tagebuch/Spielkarten
  • Kamera
  • TIMS/Permit/Pass/Bargeld

Die Dinge wo Preise angegeben sind haben wir uns in Kathmandu zugelegt (extremes Verhandeln nötig!). Wir waren heilfroh Crampons, den Schlafsack, die Stöcke und die Daunenjacke dabei zu haben, denn es wurde kälter und vereister als erwartet! Zudem hatten wir eine Softshelljacke eingepackt, die aber nur ein einziges Mal Verwendung fand und nicht nötig gewesen wäre.

HINWEIS: In Nepal ist es absolut unangemessen als Frau zu viel Haut zu zeigen. Auch wenn viele westliche Touristinnen in Hotpants und Spaghettiträgertop in den Städten zu sehen sind, sollte man sich daran halten. Schultern und Knie gehören stets bedeckt.


5. Unterkunft

Der Annapurna Circuit ist ein Teahouse-Trek, was bedeutet, dass man in Tea-/Guesthouses nächtigt. Diese sind in jedem Dorf zu Genüge zu finden und bieten saubere, wenn auch rustikale Zimmerchen. Ein Doppelzimmer kostet 200-500RS pro Nacht. In der Regel gibt es ein Gemeinschaftsbad und ausschließlich asiatische Stehklos ohne Klopapier. Auch wenn die Unterkünfte mit „Hot Shower“ werben, heißt das oft nichts. Entweder es gibt eine Solardusche (richtig schön heiß, aber nur bei Sonnenschein!), lauwarmes Wasser (bei Minusgraden nicht gerade angenehm) oder eine Gasdusche, die zwar heiß ist, aber dafür mit einem so spärlichen Strahl ausgestattet ist, dass man mit dem halben Körper im Kalten steht. Oft kostet letztere 100RS. Einzige Lösung ist ein „Hot Bucket“, ein Eimer kochendes Wasser, welches man mit kaltem Wasser vermischt mit einer Kelle über den Kopf gießt. Auch dieser kostet 100RS. Mir persönlich wurde es irgendwann einfach zu kalt und ich habe auf das Duschen für einige Tage verzichtet. Ab Pisang sind Steckdosen nicht mehr üblich und man muss weitere 100RS bezahlen um sein Handy/seine Kamera aufladen zu lassen.

Gerade wenn man nicht in der Hauptsaison trekkt lohnt es sich immer danaAnnapurna 14ch zu fragen, ob man ein Zimmer umsonst bekommt, wenn man im Guesthouse isst. Das Essen ist nämlich vergleichsweise teuer, an ihn verdienen die Besitzer das eigentliche Geld. Vor dem Pass haben wir fast nie für ein Zimmer bezahlen müssen, nach dem Pass etwas öfter. Manchmal kann man auch Deals mit kostenloser Dusche oder kostenlosem Strom ausschlagen. Immer fragen bevor man zusagt!

TIPP: Als Individualtrekker lohnt es sich möglichst früh aufzubrechen um früh anzukommen, was die Chance auf einen guten Deal und ein netteres Zimmer erhöht!


6. Verpflegung:

Das Angebot an Essen ist überraschend breit gefächert: Macaronis, Burritos, Pizza, Lasagne, Suppen, Momos, Salate, Dal Bhat. Allerdings sollte man nicht zu viel erwarten und sich nicht ärgern, wenn die „Lasagne“ sich als einfache Bandnudeln, mit süßer Tomatensoße und Yakkäse überbacken herausstellt. Es ist üblich das Abendessen gleich nach der Ankunkft und das Frühstück am Abend zuvor vorzubestellen.

Je höher man kommt desto höher die Preise. Dal Bhat kostete in Bhulbhule 240 RS, im High Camp dagegen 600 RS. Eine Mahlzeit bekommt man aber immer für 200-600RS, Tee gibt es für 30-100RS.

Da man das Wasser aus dem Hahn nicht trinken sollte, muss man es filtrieren/reinigen. Dazu eignen sich Chloridtabletten, die man natürlich mitnehmen muss. Wir haben unsere Flaschen täglich im Bad oder in der Küche kostenlos aufgefüllt.

TIPP: Bei uns gab es mindestens 1x am Tag Dal Bhat (Reis, Linsencurry, Gemüsecurry, Papadamus, Spinat, scharfe Pickles). Das Tolle daran ist, dass man so viel Nachschlag bekommt wie man möchte! Uns hat es super geschmeckt und satt wurde man in jedem Fall!

11079102_922451794442327_851217641_nTIPP: Das wahre nepalesische Volksessen der ländlichen Bevölkerung steht nicht auf dem Menu, aber man bekommt es überall, wenn man danach fragt: Dhido. Es ist das Selbe wie Dal Bhat, nur dass der Reis durch eine Buchweizenpaste ersetzt wird. Man kann die Porter und Guides jeden Abend dabei beobachten, wie sie Dhido essen. Wir präferieren Dal Bhat, aber es lohnt sich Dhido einmal zu probieren!

TIPP: Auf Fleisch, insbesondere Yak, sollte man eher verzichten. Ein Koch in Manang riet uns einmal davon ab etwas mit Fleisch zu bestellen, da die Yaks nicht frisch sondern im November geschlachtet werden. In Manang hatten wir leider Heißhunger auf einen Yak-Burger, bereuten es aber am Folgetag ihn gegessen zu haben…


7. Budget

Wir haben in den 18 Tagen zu zweit 520€ ausgegeben, das macht 29€ pro Tag. Da wir nur selten etwas für die Unterkunft bezahlten, hatten wir außer für das Essen kaum Ausgaben. Durchschnittlich bezahlten wir 27€/Tag für Essen (Tag 2: 14€/Tag 9: 42€). In Manang legten wir uns präventiv eine Packung DIAMOX zu, diese kostete 400 RS.

Man sollte beachten, dass es nirgendwo einen Geldautomaten gibt und nur sehr selten Wechselstuben (zu einem lächerlich schlechten Kurs). Also genug Bargeld mitnehmen!


8. Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit ist eine ernst zu nehmende Gefahr. Sie kann jederzeit ab einer Höhe von 2000m auftreten, wenn der Körper nicht genügend Zeit hatte sich an die veränderte Sauerstoffkonzentration in der Luft zu gewöhnen. Jedes Jahr sterben hunderte von Trekkern weltweit an ihren Folgen (Gehirn- und Lungenödeme). Dabei ist die Krankhei absolut simpel zu vermeiden!

Erste Symptome sind: Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schwindel. Weist man diese auf sollte man in keinem Fall weiter aufsteigen und lieber eine weitere Nacht auf gleicher Höhe bleiben. Werden sie schlimmer und/oder man erbricht, kann nicht mehr geradeaus gehen und fühlt sich ungewohnt kraftlos sollte man sofort (bei Tag und Nacht!) soweit es geht absteigen!

Wenn man sich an ein paar einfache Regeln hält, ist die Höhenkrankheit jedoch vollkommen vermeidbar:

1) Langsam gehen, sich nicht verausgaben und genügend Tage für den Aufstieg einplanen. Sich nicht überschätzen.

2) Viel trinken! Pro Tag mindestens 3-4L Wasser zu sich nehmen. Bei Minusgraden ist es eine Überwindung das eiskalte Wasser zu trinken aber es muss sein

3) Zur optimalen Akklimatisation nie mehr als 500 Höhenmeter über dem Ort der vorigen Nacht schlafen, die maximale Grenze liegt bei 700m

4) In Manang sollte ein Akklimatisationstag eigebaut werden, da man die Tage darauf sehr hoch steigt. Doch hier ist nichts mit ausruhen! Man sollte an diesem Tag eine Tageswanderung auf mindestens 4000m Höhe machen, dort 20min ausharren und dann wieder nach Manang absteigen

Uns sind einige Trekker begegnet, die höhenkrank wurden und sogar nachts um 3 Uhr wieder absteigen mussten. Wir selbst haben uns an die Regeln gehalten und keinerlei Probleme gehabt. Ab Ledar haben wir jeweils 100g DIAMOX präventativ eingenommen, da wir im High Camp auf knapp 5000m schlafen wollten und hier wohl öfters Trekker mitten in der Nacht höhenkrank werden. DIAMOX verstärkt den Harndrang, wodurch das Blut saurer wird und der Lunge andeutet schneller zu atmen. Insbesondere Nachts atmet man eher ruhig und bekommt so zu wenig Sauerstoff. Durch die Einnahme von DIAMOX atmet man auch nachts mehr Sauerstoff ein und verringert somit das Risiko höhenkrank zu werden.

TIPP: In Manang gibt es eine Klinik von der HRA (Himalayan Rescue Association). Hier findet täglich um 3 Uhr nachmittags ein von ausländischen Ärzten geführter Aufklärungstalk über die Höhenkrankheit statt. Sehr empfehlenswert und soagr kostenlos! Gegen eine Spende kann man hier auch seinen Sauerstoffgehalt im Blut messen lassen und für wenig Geld ist hier DIAMOX zu erwerben.

Annapurna G435


9. Anmerkungen

Ab Ghorepani am Ende des Treks verändert sich die Trekkergesellschaft merklich. Hier kommen viele Tagesausflügler und 3-Tages-Trekker hin. Trekker, die vom Circuit kommen sind kaum zu finden. Man trifft auf riesige Gruppen an Japanern/Chinesen mit übergroßen Kameraobjektiven, viele Gruppen an Volunteers, Familien und Co. Die Atmosphäre ist hier eine ganz andere. Wir persönlich haben uns sofort vor den Pass zurückgewünscht, da die Dörfer hier absolut kommerziell ausgerichtet sind und keinerlei Charme haben (Ghandruk ist die Ausnahme!). Insbesondere Tadapani fanden wir grausig. Also nicht erschrecken!

-In Manang gibt es eineige wunderbare Bäckereien, die Allerlei anbieten: Apple Crumple, Apfelstrudel, Schokokuchen, Muffins…Und das für wenig Geld!

Waschen ist nicht gerade empfehlenswert, da das Wetter schnell umschlagen kann und die Sachen dann niemals trocken werden. Bis auf Unterwäsche haben wir nichts gewaschen. Klingt zwar ekelhaft so lange in den selbsen, verschwitzten Sachen herumzulaufen, aber dort oben ist es so kalt, das stört dann nicht mehr.

– Andere Guides helfen immer gerne und bei Fragen kann man sich an sie wenden.


10. Bücher und Karten

– Als Karte verwendeten wir „Around Annapurna“ von Nepa Maps, die es überall in Kathmandu für ca. 1,50€ zu kaufen gibt

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21 Kommentare

  • Reply Nicola 2. Juni 2015 at 19:54

    Das ist besser als jeder Reiseführer! Merci… Und, mal wieder: Großartige Bilder!

  • Reply Florian 21. Oktober 2015 at 16:22

    Hi ihr Beiden !
    Respekt an euch, dass ihr euch zum Einen das erst einmal vorgenommen habt und es am Ende auch realisiert habt.
    Ich (20) habe nächstes Jahr im Frühling auch vor diesem Trek zu machen und das alleine. War es für euch sehr aufwendig und beängstigend diese Route auf eigene Faust zu organisieren etc.? Wird es einem leicht gemacht in Kathmandu alles zu planen?
    Wie habt ihr es körperlich überstanden?

    Gruß, Flo

    • Reply Chris 22. Oktober 2015 at 6:20

      Hallo Florian,
      Erst einmal cool dass du auch schon planst, den Circuit zu gehen! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und gehört mit zu den besten Erfahrungen, die wir auf unserer Reise gemacht haben.
      Organisatorisch ist das alles überhaupt kein Problem, im Internet und Vorort in Kathmandu findest du genügend Tipps und Ratschläge was du alles an Equipment brauchst, dann kaufst dir noch eine Karte und los geht’s! Die ganzen Wege sind echt gut beschildert und zur Not diskutiert man am Abend in den Lodges eben die nächste Route mal mit einem der sherpas/guides.
      Auch in Kathmandu kommst du wie gesagt gut an Informationen (viele guesthouses haben eigene Guides, die man fragen kann), ansonsten bleibt noch das Internet oder du holst dir einen Reiseführer.

      Körperlich übersteht man den Trek recht gut, klar ist es ab und an kräfteraubend vor allem zu Beginn mit dem eigenen Rucksack, aber die Landschaft ist atemberaubend da vergisst man das schnell! Und auch wenn man körperlich nicht auf der maximalen Höhe ist (waren wir auch nicht) ist alles sehr gut machbar!

      Je nach Wetterlage empfiehlt es sich dennoch in einer kleinen Gruppe/ mit einer zweiten Person zu laufen vor allem, wenn man noch nicht sehr erfahren ist. Einfach um in Gefahrensituationen nicht auf sich alleine gestellt zu sein (Höhenkrankheit, Lawinen, Verletzungen …)

      Wünschen dir eine schöne und erfolgreiche Reise!

  • Reply Andy 10. November 2015 at 10:23

    Hi ihr

    Meine Freundin und ich haben auch vor den Trek von mitte märz an zu machen. Da es das erste mal sein wird das wir so etwas machen vor allem auch in dieser Höhe sind wir unsicher was das Gepäck angeht bzw. ob wir einen Porterguide brauchen. Prinzipiell sind wir nicht heiß drauf jemanden Gepäck schleppen zu lassen. Mega fit sind wir wie du geschrieben hast auch nciht aber gerade bei einer zierlichen Frau (wie meine Freundin) bin ich mir unsicher mit dem Gepäck. Könnt ihr eure Einschätzung dazu mal abgeben. Notfalls müssen wir uns eben um jemand kümmmern. Danke Gruß Andy

    • Reply Chris 10. November 2015 at 21:02

      Hallo Andy,
      Prinzipiell kann ich euch sagen, dass der Trek auch definitiv ohne Porter oder Guide machbar ist. Eher würde ich euch raten, genau zu recherchieren was ihr alles an Gepäck für den Trek benötigt und es Vorort mit einer erfahrenen Person nochmals absprechen. Oft können Mitarbeiter in Hotels/Guesthouses wertvolle Tipps zur Ergänzung geben und überflüssige Dinge kann man in Kathmandu lagern.
      Eigentlich ist es ganz einfach: Viele Dinge, die man den Porter tragen lassen würde, braucht man eigentlich gar nicht. Doch da man einen Porter hat, nimmt man unnötig mehr mit als man wirklich braucht (man könnte es ja schließlich brauchen…)
      Wenn ihr von Anfang an auf euch gestellt seid dann muss man sich erst einmal an den Rucksack gewöhnen, was aber relativ schnell geht. Sowieso hätte man auch mit Porterguide noch einen Daypack auf dem Rücken, der je nach Ausstattung auch schnell 5 Kilo wiegt. Ich glaube wir hatten um die 9-10 Kilo auf dem Rücken, als wir den Trek gelaufen sind und das war kein Problem. Wenn man es wirklich will, dann schafft man das! Zur Not musst du eben ein wenig mehr schleppen als deine Freundin 😉 Mein Tipp: Nehmt einen kleineren Rucksack, dann wird man schon nicht dazu verleitet, überflüssige Dinge einzupacken!
      Wenn ihr schon Ausrüstung habt bzw. ungefähr wisst, was ihr alles mitnehmen wollt, würde es sich auch empfehlen, eine „Probewanderung“ mit den Rucksäcken zu machen. Nach einem Tag solltet ihr dann ungefähr wissen, ob ihr euch vorstellen könnt einen solchen Rucksack über 3 Wochen auf dem Rücken zu tragen. Doch lasst euch nicht entmutigen! Aller Anfang ist schwer, das wird aber mit der Zeit immer besser!

      Im Grunde genommen ist alles auch eine Frage des Geldes. Wenn ihr bereit seid etwas mehr für einen Porterguide zu zahlen spricht nichts dagegen. Mehr Geld ist deswegen (oft) wichtig, damit ihr auch jemanden bekommt, der euch Dinge erklären kann und euch Informationen gibt, die ihr ohne Guide nicht bekommen würdet. Viele günstige Guides wissen oft nicht wirklich bescheid und laufen lieber die kürzeren Pfade, damit sie schneller zur Lodge kommen. Dabei ist man ja auch in den Bergen, um die Landschaft zu genießen.

      Hoffe ich konnte euch ein wenig helfen und wünsche weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der Vorbereitung.

      Liebe Grüße
      Chris

  • Reply Herdes 27. März 2016 at 20:12

    Moin!
    Habt ihr auf dem Trail auch ausländische Kinder gesehen ? Ich möchte gerne nächstes Jahr im April mit meinen -dann 7 1/2 und 5 Jahre alten – Kindern den Trail probieren. Mit Guide, der die Kids abwechselnd trägt.
    Haltet ihr das für unrealistisch?
    Liebe Grüße Stephie

    • Reply Christoph 27. März 2016 at 21:04

      Hallo Stephie,
      Nein, Kinder sind uns keine über den Weg gelaufen. Ich persönlich würde dies auch nicht tun, immerhin sind das 15-20 Tage anstrengendes Wandern, das auch gewisse Risiken mit sich bringt wie Höhenkrankheit, Lawinengefahr oder Verletzungen wo ich sagen würde, dass Kinder dafür deutlich anfälliger sind (bzw die Symptome von Höhenkrankheit gar nicht realisieren würden).
      Natürlich ist das deine Entscheidung und es hängt davon ab, wie viele Erfahrungen du schon mit längeren Treks mit deinen Kindern gesammelt hast. Dennoch darf man diese Route nicht unterschätzen. Und ob deine Kinder Spaß daran haben werden, sich knapp drei Wochen durch die Gegend tragen zu lassen sei auch mal dahin gestellt 🙂
      Ich würde dir da eher einen kürzeren und leichteren Trek empfehlen, denn 5500m sind nicht zu unterschätzen!
      Liebe Grüße
      Chris

  • Reply Konstantin 10. Januar 2017 at 1:26

    Hey,
    erstmal richtig schön geschrieben und tolle Bilder! Das macht Lust auf mehr. 🙂
    Ich hätte ein paar Fragen. Wir haben evtl. vor im November in Nepal zu sein. Die Zeit dürfte ja noch ganz gut sein, soweit ich das bisher herauslesen konnte. Leider werden wir wohl nicht ganz so viel Zeit haben, wollen aber natürlich trotzdem möglichst viel rausholen und einige schöne Ecken kennen lernen. Welche „Abkürzung“ könntet ihr denn empfehlenn, bzw. wo könnte man einsteigen/ausstiegen, auch wenn ich natürlich weiß, dass es immer schwer ist, solche Bewertungen zu tätigen…
    Gepäck möchten wir auf jeden Fall selber tragen und auch ohne Guide das Ganze schaffen, allerdings wird es für alle das erste Mal Himalaya sein. Wir sind schon halbwegs fit und ich war auch schon über 4000m im Atlas, trotzdem ist die Erfahrung eben nicht allzu groß. Schön wäre es wenn ihr sogar wüsstet ob ein möglicher Einstieg/Ausstieg iwie mit Bussen zu erreichen ist, dann könnte man sich Indlandsfliegen evlt sparen.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Konstantin

    • Reply Christoph 17. Januar 2017 at 22:06

      Hallo Konstantin,
      Ich weiß leider nicht mehr genau die Tagesetappen. Aber bis nach Manang kann man auch mit einem Jeep fahren, was ich aber nicht empfehlen würde. Rückblickend war vor allem der erste Abschnitt bis zum Pass überwältigend und sehr schön. Durch den Flughafen in Jomsom sparen sich viele Reisende die weitere Wanderung, von daher lohnt sich unter Umständen dort ein Ausstieg. Falls ihr nicht fliegen wollt gibt es auch auf dieser Seite eine Straße und die Möglichkeit, mit Bus und Jeep weiterzukommen.
      Ich kann dir leider keine Auskunft dazu geben, wie lange man mit solch einem Jeep unterwegs ist, bis man beispielsweise wieder in Pokhara ist. Zeitlich gesehen macht da ein Rückflug von Jomsom nach Kathmandu am meisten Sinn. Somit spart man sich 5 Tage oder so 🙂

      Einsteigen und Aussteigen wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dafür müsste ich nun aber wissen ob es Hop on / Hop off Jeeps gibt. Oft verkehrten Jeeps nur zwischen einem Startpunkt –> Manang und umgekehrt. Ob man dazwischen die Möglichkeit hat, einfach einzusteigen weiß ich nicht. Auf der anderen Seite, sprich nach dem Pass, sollte dies jedoch kein Problem sein, da dort auch Busse gefahren sind wenn ich mich recht erinnere. Wie du aber schon selbst festgestellt hast ist es sehr schwer da einen Tipp zu geben, da es stark davon abhängt was du/ihr auf der Route sehen wollt 🙂

      Kurz gefasst: An eurer Stelle würde ich einen Flug von Jomsom nach Kathmandu buchen.

      Liebe Grüße
      Chris

      • Reply Konstantin 18. Januar 2017 at 15:38

        Vielen Dank für Antwort, das dachte ich mir bereits, die Bestätigung ist natürlich trotzdem schön. 😉 Wir würden natürlich gerne die komplette Tour machen, allerdings geht uns leider einfach die Zeit aus, 10-12 Tage dürften es aber in den Bergen schon werden. Auf Inlandsflüge zu verzichten war eigentlich nur aus ökologischen/finanziellen Gründen ein Ziel, macht aber wohl keinen Sinn, denn bei soviel Zeit im Jeep könnten wir ja dann sogar fast die ganze Tour machen.
        Jetzt noch eine Frage, wie seid ihr denn nach Bhulbhule gekommen, und habt ihr da Tipps oder dergleichen auf Lager um dort hinzukommen. Ich hoffe ihr habt das nicht in eurem Bericht irgendwo bereits beschrieben, ich finde die Info leider gerade nicht…

        Liebe Grüße
        Konstantin

        • Reply Christoph 22. Januar 2017 at 17:51

          Hi,
          Nach Bhulbhule kommt man von Kathmandu aus mit dem Bus. Informationen hierzu findet man vorort.
          10-12 Tage für die komplette Tour ist nahezu unmöglich, außer man ist extrem trainiert und hat sich schon akklimatisiert. Man darf in den Höhen nie vergessen, dass Witterung oder Gesundheit sich schnell zum schlechteren entwickeln können und man eventuell dazu gezwungen wird, mal einen Tag „Pause“ einzulegen. Von daher würde ich einen anderen Trek wählen, wenn ihr wirklich nur 10-12 Tage Zeit habt!

          Grüße
          Chris

      • Reply Florian 28. Januar 2017 at 8:03

        Nur zur Info:

        Es gibt keinen direkten Flug Jonsom-KTM
        Man muss .in Pokhara auf jeden Fall umsteigen.
        In Bus oder eben einen weiteren Inlandsflug buchen.

        Die Busfahrt von Jonsom nach Pokhara dauert ca. 10 Stunden (Umsteigen in Beni) und ist ziemlich unbequem und aufregend.
        Flüge können ausfallen, so dass man auf jeden Fall einen Puffertag einplanen sollte.

        Die Busfahrt von Phokara nach KTM ist eigentlich relativ bequem in komforablen Touristenbussen und daurt nur ca.6-7 Stunden.

  • Reply Florian 24. Januar 2017 at 1:04

    Hi

    Erstmal finde ich euren Bericht sehr schön, sind auch gute Tipps dabei.
    Habe den Annpurna Circuit auch gemacht, und fande es sehr schön.

    Dhido kannte ich noch nicht, das ist ein guter Tipp.

    Ich würde außerdem empfehlen mal das lokale Bier zu probieren (Chyang) und den local Whine (Raksi)
    Die Momos (tibetanische Maultaschen) sind super.
    Yakfleisch würde ich schon mal probieren, es gibt Lodges, wo man das sehr gut essen kann, auch im Frühjahr.

    Die Tipps wegen der Höhenkrankheit finde ich gut, bis ihr zum Thema Diamox kommt.

    Das hättet ihr euch wirklich sparen können, denn ihr habt euch ja gut akklimatisiert.

    Diamox sollte man nicht ohne ärztliche Beratung/Verschreibung nehmen und sie zur Prävention der Höhenkrankheit zu nehmen ist eigentlich ein Missbrauch des Medikaments.

    Diamox hilft in erster Linie gegen die Sympthome, die vor einer normalen Anpassung auftreten.
    D.h. aber, dass du in Gefahr gerätst, gerade wegen der fehlenden Symptome zu schnell aufzusteigen.
    Letztendlich schützt aber Diamox nicht vor dem Ausbruch, so dass es dich irgendwann doch erwischen kann.

    Diamox ist vielleicht sinnvoll für Rettungskräfte, die keine Zeit haben zur Anpassung und plötzlich in großer Höhe Höchstleistungen bringen müssen.
    Es wird vielfach von Leuten eingenommen, die einen zu knappen Zeitplan haben.

    Also eine Art Doping.
    Und wie jedes Medikament hat es auch Nebenwirkungen .

    Und bei der Dosis habt ihr euch bestimmt verschrieben,

    Soweit ich weiss hat eine Tablette (übliche Tagesdosis) 250 mg. Das sind 0,25 g
    Ihr habt euch vermutlich nicht 400 Tabletten in Ledar reingezogen?

    Also ich kann jedem nur raten die Finger davon zu lassen und euch vernünftig zu akklimatisieren, wie oben beschrieben und auf die Warnzeichen zu achten.

    MFG

    Flo

    • Reply Christoph 30. Januar 2017 at 19:06

      Hallo Flo,
      Vielen Dank für deinen Beitrag.

      Diamox haben wir uns erst auf Empfehlung von Ärzten gekauft, um bei möglichen Symptomen ein Medikament zu haben. In Manang gibt es Volontäre mit ärztlicher Ausbildung, die jeden Nachmittag einen Talk über Höhenkrankheit und sonstige Gefahren halten. Dort wurde ausdrücklich empfohlen, Diamox dabei zu haben, falls andere Reisende oder man selbst an den Symptomen leidet. Natürlich wurde dort ausführlich aufgeklärt was Symptome, Einnahme usw. angeht.

      Grüße
      Chris

      • Reply Chris 5. März 2017 at 10:31

        Hallo Chris!

        Vielen Dank für den Reise-blog – solche blogs wie eurer sind in der Summe aller wirklich sehr nützliche Hilfen zu Reisevorbereitung! Super!

        Allerdings:

        Muss (als Arzt) vor der Anwendung von DIAMOX sehr warnen – vor der saloppen vorbeugende Anwendung ist aus höhenmedizinischer Sicht ernsthaft zu warnen! Dazu gibt es genügend seriöse Publikationen höhenmedizinischer Institute, die dies wissenschaftlich belegen – den Empfehlungen lokaler Betreuer würde ich nicht viel Glauben schenken!

        DIAMOX ist obsolet. Es verschleiert durch Entwässerung die Beschwerden eines lebensbedrohlichen Lungenödemes, wirkt aber in keiner Weise ursächlich – und damit potentiell fatal. Gleichzeitig erhöht es den Verlust von Flüssigkeit (was kurzfristig das Atmen wieder erleichtern kann, aber zum Ausgleich von Flüssigkeitsverlust noch mehr trinken erfordert), die Neigung zu Muskelkrämpfen (Verlust von Kalium im Blut), erhöht das Risiko zu Thrombosen noch mehr…

        Hier eine lesenswerte höhenmed. Publikation: http://www.franzberghold.at/pdf/Hoehenmedizin.pdf – vgl. Seite 87. Diese deckt sich mit dem aktuellen Stand in der (ärztlichen) Ausbildung zum Additiivfach Höhenmedizin. Hier findet sich auch der aktuelle Stand zur adäquaten Behandlung von höhenbedingten Beschwerden.

        Leider finden sich noch immer Empfehlungen zur (vorbeugenden!) Einnahme von DIAMOX – und noch schlimmer: auch einen unkontrollierten Zugang zu diesem in Europa nur auf ärztliche Verordnung (Rezept) erhältlichen Medikament.

        Gruß von (auch) Chris

        • Reply Christoph 6. März 2017 at 18:23

          Hallo Chris,
          Vielen Dank für deinen Kommentar. Unsere Absicht war auch gar nicht, für Diamox zu „werben“. Auf unserem Trek hatten wir dieses Medikament auch erst gar nicht gekannt, sondern erst in Manang bei unserem Akklimatisationstag davon erfahren. Vor der Verschleierung der Symptome wurde natürlich auch gewarnt, wir hatten es auch nur zur Sicherheit dabei bzw hatten am Tag vor dem Pass nachts eine halbe Tablette genommen, da uns gesagt wurde dass die Höhenkrankheit vor allem im Schlaf ausbrechen kann und man mit Diamox dem zum Teil vorbeugen könnte. Natürlich sollte man sowieso in diesen Höhen ausreichend Wasser trinken und sich ausschließlich auf den Körper und nicht auf Medikamente verlassen.
          In Manang waren außerdem keine lokalen Betreuer Vorort, sondern europäische und amerikanische Ärzte, die für einen temporären Zeitraum dort erste Hilfe für erkrankte Personen leisteten bzw. eben täglich diese Informationsveranstaltungen führten. Diese zeigten natürlich alle Risiken auf und warnten auch vor einer längeren Einnahme (Thrombosegefahr, usw) sagten aber auch, dass man in der Nacht vor dem Pass zur Sicherheit vor dem Schlafen gehen eine halbe Tablette nehmen könne.

          Vielleicht kam das missverständlich so rüber, dass man Diamox als Vorbeugug nehmen kann. Das ist natürlich falsch. Es war eher als Backup gedacht, im Falle dass einer von uns erkrankt und man absteigen müsse! 🙂

          Ich danke dir aber für deinen Kommentar, vielleicht hilft es den Lesern sich intensiver mit dem Medikament auseinanderzusetzen, denn wie du schon sagst sollte man sich in diesen Höhen nicht auf Halbwahrheiten als Laie verlassen!

          Liebe Grüße
          Chris

  • Reply Tanja 1. Februar 2017 at 14:33

    Hallo Ihr beiden,
    großes Lob für eure Seite und die tollen Bilder.
    Ich plane gerade eine Reise nach Nepal / Annapurna Circuit. Auf meine Bedarfsliste steht auch noch ein Schlafsack, da ich diesen sonst nicht brauchen überlege ich natürlich 3x ob ich mal eben 400 (für einen guten) ausgeben soll.
    Ich habe auf eurem Blog gelesen, dass Ihr euch einen gemietet habt. Wie war das? War das in Ordnung? Wie war die Qualität und vor allen Dingen der hygienische Zustand?
    Freue mich über eine Antwort.
    Liebe Grüße
    Tanja

    • Reply Christoph 3. Februar 2017 at 10:03

      Hallo Tanja,
      Das Mieten war überhaupt kein Problem, auch in hygienischer Hinsicht war uns jetzt nichts negativ aufgefallen.
      Die Schlafsäcke waren in einem guten Zustand und es hat sich definitiv gelohnt sie lediglich zu mieten, denn wie du schon sagst sind Schlafsäcke, die für einen solchen Trek geeignet sind, ziemlich teuer! Wir würden es jederzeit wieder tun. Natürlich waren wir durch unsere längere Reise auch ein wenig „abgehärtet“, was aber nicht heißen soll dass wir die Schlafsäcke ansonsten nicht gemietet hätten, wir haben uns nur weniger Gedanken drum gemacht 🙂 Sie waren jedenfalls sauber und hatten auch keine komischen Gerüche o.Ä.
      Ansonsten war die Qualität sehr gut, sie haben gut warm gehalten!

      Grüße
      Chris

  • Reply Katja 11. August 2017 at 17:32

    Hallo Ihr beiden,
    Ich finde euern Beitrag zu dem Circuit richtig gut geschrieben. Ich habe jetzt eine super Vorstellung dank eurer Beschreibung.
    Plane für nächstes Jahr auch den Trek mit meinem Mann zu gehen.
    Da wir auf einer einjährigen Asien Tour sein werden und nach Nepal zwischendurch kommen werden, haben wir natürlich noch Sachen mit, die wir beim wandern nicht brauchen.
    Kann man sein Hauptgepäck ( Rucksack ) für die Zeit irgendwo lagern / einschließen? Habt ihr da irgendein Tip für mich?

    Liebe Grüße
    Katja

    • Reply Christoph 13. August 2017 at 12:31

      Hallo Katja,
      Danke für die netten Worte, das freut uns natürlich, wenn der Guide hilfreich ist!

      Wir hatten auch genügend Dinge dabei, die wir für den Trek nicht brauchten (zB auch den Laptop, der uns auf unserer Reise begleitet hat). Unser Guesthouse hatte den Service angeboten, das nicht benötigte Gepäck im Guesthouse in Kathmandu zwischenzulagern, das hatten auch andere Reisende gemacht.

      Ich denke, dass dies in den meisten Hotels und Guesthouses möglich ist. Zur Not einfach im Vorfeld nachfragen!

      Grüße
      Chris

  • Reply mary 17. August 2017 at 21:15

    hey,
    danke für euren Eintrag, macht sehr große lust gleich in die Bergschuhe schlüpfen und loszugehen.
    ich (20) habe mir einen floh ins ohr setzen lassen, diesen September nach Nepal zu fliegen.
    Ich habe noch nicht gebucht, da ich mich noch nicht ganz dazu überwinden konnte.
    Könnt ihr mir irgendetwas dazu sagen, wie es ist alleine als frau durch Nepal zu reisen? bzw zu trekken?
    ein großer punkt für mich ist der annapurna circuit, aber ich schrecke nun doch etwas davor zurück ihn alleine zu gehen. meint ihr ist ein guide sinnvoll oder kann man ihn auch gut alleine meistern? auf http://www.trekkingpartners.com suchen menschen nach gleichgesinnten wanderpartnern für eben auch diese route, meint ihr ist es zu empfehlen, sich zumindest mit einem zweiten zusammen zu tun?
    puh, tut mir leid, musste mal den unorganisierten knäul in meinem kopf zu „papier“bringen, vielleicht könnt ihr mir ja einige fragen beantworten! 🙂
    danke und liebe grüße,
    mary

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